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Nach Anfängen in der Grafik - mit Radierungen, Holzschnitten und dem Druck vom Stein (Lithographie) - entstehen in den letzten Jahren überwiegend Ölbilder und Zeichnungen.
Was für Eckhard Gehrmann gleich geblieben ist, ist seine Orientierung an der Natur. So findet man in seinen Werken immer wieder daraus entnommene Elemente. Die Bilder sind nicht an den Gegenstand gebunden, dennoch weisen sie im gegenwärtigen Kolorit und in der gegenwärtigen Formensprache eine Nähe zur Natur auf, die durch seine frühen und intensiven Zeichenstudien geprägt ist.
Die entstehenden Bilder sind zwar eine Auseinandersetzung mit bestimmten Formen und Strukturen, dennoch sind es nicht die konkreten einzelnen Formen, sondern die sich wiederholenden allgemein gültigen Strukturen, die den Künstler interessieren. Diese nehmen direkten Einfluss auf den Gestaltungs-prozess.
Dabei sind meist mehrere Elemente zu einem Bild verwoben, zum Beispiel Schichtungen, die Raum vermitteln, oder auch abstraktere graphische Strukturen. Beim Malen entwickeln die Bilder ein Eigenleben und die ursprüngliche Bildvorstellung tritt in den Hintergrund.

